Abformmaterialien
Der Abdruck, bei dem meist die Zahnarzthelferin einen Abdrucklöffel mit einer aushärtenden Abformmasse in den Mund drückt, ist für die meisten Patienten eine sehr unangenehme Sache. Manch einer kann seinen Würgereflex kaum unterdrücken. Vor allem Kindern in der Kieferorthopädie fällt das durch die Nase atmen sehr schwer.
Leider ist ein genauer Abdruck für die Erstellung von Modellen in vielerlei Hinsicht für den Zahnarzt – und auch die Zahntechniker sehr wichtig!
Der Abdruck wird benötigt, um Befunde und Diagnosen zu erheben, Planungen zu erstellen und Zahnersatz wie Kronen, Brücken, Schienen, Prothesen oder auch Zahnspangen herzustellen.
Ein Modell eines Gebisses gibt die anatomischen Gegebenheiten eines Patienten genau wieder, auch wenn dieser nicht vor Ort ist. So werden auch Keramikkronen und Brücken auf dem Modell gefertigt, und anschließend zum Härten mitsamt dem Modell im hochgradig beheizten Keramik-Ofen gebrannt.
Die Abformmaterialien unterscheiden sich durch Zusammensetzungen und ihrem Verhalten beim Abbinden. Man unterscheidet starr aushärtende und elastisch aushärtende Abformmaterialien. Ihre Zusammensetzung reicht von Kunstoffen und Silikonen über Gipse und Wachse, bis hin zu Algenpulver (so genantes Alginat).
Mittlerweile gibt es viele der Materialien in verschiedenen Geschmacksrichtungen, um dem Patienten wenigstens den „nicht so guten“ Geschmack zu ersparen und Kinder neugierig zu machen.
Auch farblich lassen sich die Abformmaterialien nicht lumpen: sie sind in allen Farben, schön und kräftig, zu erhalten! Vor allem aber in der Zeit die sie zum Abbinden brauchen, haben sich die Materialien enorm gebessert und man kann den Patienten schneller von seinem Leid wieder befreien.
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