Zahnersatz

Tipps zu Zahnersatz & Zahnpflege

Inlay und Onlay

Als Inlay bezeichnet man eine außerhalb der Mundhöhle hergestellte Füllung. Ein Inlay liegt in der Kaufläche, ein Onlay hingegen geht über die Kante der Okklusion (Kaufläche) heraus. Inlays sowie Onlays sind nur bei Molaren und Prämolaren, also die Mahlzähne, die auch eine Kaufläche besitzen, möglich!
Eigentlich sind Inlays und Onlays immer emfpehlenswerter wie eine Füllung, da sie einfach aus besserem Material bestehen. Allerdings sind sie eine reine Privatleistung und doch erheblich teurer als eine Füllung! Von der ästhetischen Seite ist Keramik immer besser, da Gold doch erkennen lässt, dass etwas gemacht wurde.
Zur Herstellung wird der Zahn wird vom Zahnarzt präperiert (vorbereitet) und mit einem Abdruck im Mund mit speziellem Abdruckmaterial festgehalten, im Labor mit speziellem Gips ausgegossen und so auf ein Modell übertragen. So hat der der Techniker genauestens die Situation vom Mund auf dem Modell und kann ein Inlay/Onlay aus Keramik oder Gold anfertigen.
Oder es wird nach der Präperation des Zahnes ein sogenannter optischer Abdruck mit einer speziellen Kamera im Mund abfotografiert, mit dem Computer bearbeitet und von einer kleinen CNC-Fräse aus Presskeramik-Blöcken in den verschiedenen Zahnfarben ausgefräst. Diese Art nennt man Cerec-Inlay, und hat den Vorteil, dass dieses gleich gefräst und eingesetzt werden kann! Somit erspart man sich die Laborkosten für den Techniker und die ca. eine Woche Wartezeit bis das Inlay/Onlay eingesetzt werden kann. Wiederrum ist die Farbbestimmung nicht so individuell wie im Zahnlabor, da ein Techniker die Möglichkeit hat, die Zahnfarben bei einem Keramik-Inlay individuell zu schichten und so an die Zahnfarbe des Patienten genau anzupassen!


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